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Podiumsdiskussion: Sinn und Unsinn des Studiums

April 17 @ 18:00 - 20:00

Titel: Universitätsstudium – die Bildung intellektueller Arbeiter*innen oder der kommenden wirtschaftlichen Führungskräfte?

Der deutsche und europäische Hochschulalltag ist geprägt von Kreditpunkten, Leistungskonten, Modulen, Praktika und Anwesenheitspflichten. Alles Begrifflichkeiten die für Strukturen stehen, die es erst seit kurzem an bundesrepublikanischen Universitäten gibt aber die universitäre Ausbildung maßgeblich prägen.
Angesicht der vielen Fehlentwicklungen, die der Bologna-Prozess mit der Einführung von Bachelor und Master Studiengängen Anfang der Nuller-Jahre mit sich gebracht hat, lohnt sich immer wieder die Frage zu stellen, was eigentlich die Zielrichtung universitärer Bildung ist. Gemeinsam mit Wolfgang Menz (Professur für Arbeitssoziologie) und Mandy Tietgen-Simonsen (WiMi an der Professur für Personalwirtschaft) und Studierendenvertretern wollen wir diskutieren, ob Employability (Arbeitsmarktorientierung) das einzig relevante Studienziel sein kann und darf.
Dient das Universitätsstudium eher das Ziel der Selbstbildung und der Höherbildung der Gesellschaft (frei nach Lenzen) oder als Standortvorteil gegenüber anderen marktlichen Gesellschaften. Diese Frage wollen wir diskutieren und gemeinsam überlegen, welche Rückschlüssen wir damit auf unsere Studienausgestaltung ziehen könnnen. Unter dem Aspekt wollen wir uns auch die Frage stellen welche Art der Studiengestaltung in der aktuellen Lage der Studierenden überhaupt möglich sind.

(Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Orientierungseinheit BA SozÖk statt. Alle sind herzlich eingeladen, egal ob OE-Teilnehmer*in oder nicht!)

Details

Datum:
April 17
Zeit:
18:00 - 20:00
Webseite:
https://www.facebook.com/events/789556544576152/

Veranstaltungsort

Fachbereich Sozialökonomie Hörsaal
Von-Melle-Park 9
Hamburg, 20146
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